Vor 25 Jahren:

Sozialer Ökohof übernimmt den Hof Streuke

Am 1. Dezember 1992 übernimmt der Verein offiziell den Hof Streuke am Seitenkanal in Herbrum. Mit dem Umzug ist die Zeit des Provisoriums an der Kämpestraße vorbei. Der Ökohof hat so seinen endgültigen Standort gefunden. 

Zugleich konnte am 01. Dezember 1992 das neu errichtete Sozialgebäude eingeweiht werden. Für den Verein, besonders für seine Beschäftigten wurden moderne Sozial- und Verwaltungsräume geschaffen. Verbunden hiermit war auch der Umbau von Wirtschaftsräumen: eine Küche und ein Speiseraum wurden eingerichtet; für die damalige Ziegenhaltung wurde eine Käserei geschaffen.

Das Sozialgebäude (links) ist mittlerweile von weiteren Gebäuden und Bäumen umgeben.

Besonderen Dank wurde auf der Feier Familie Streuke gesagt. Sie hat den Übergang sehr positiv begleitet. Diese gute Beziehung hält bis heute an.

Vor 25 Jahren arbeiteten etwa 30 Personen auf dem Hof. Sie begrüßten sehr die nun vorbildlichen Arbeitsbedingungen auf dem Hof. Heute sind es 90 Menschen, die auf dem Hof beschäftigt sind. Das Sozialgebäude reicht hierfür bei weitem nicht mehr aus. So sind denn im Laufe der Jahre weitere Gebäude und Umbauten dazu gekommen. Dennoch steht das Sozialgebäude weiterhin für die Verankerung des Ökohofes an seinem jetzigen Standort.

Der Ökohof ist Mitglied bei Bioland

  Der Bioland Verband setzt sich für eine Förderung und Weiterentwicklung des organisch-biologischen Landbaus ein. Die Mitgliedsnummer des Sozialen Ökohofsist DE-Öko-006. Alle Produkte des Sozialen Ökohofs werden nach den Richtlinien des Bioland Verbandes erzeugt.
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Der Ökohof ist eine staatlich anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderungen

Seit 2004 ist der Ökohof als WfbM anderkannt. In dieser Werkstatt arbeiten etwa 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Produktionsbereich erstreckt sich auf gärtnerische und landwirtschaftliche Erzeugnisse nach BIOLAND-Richtlinien. Weiterhin werden Auftragsarbeiten im Garten- und Landschaftsbau durchgeführt. Foto: U. Müller

Schulobstprogramm: Ökohof beliefert Grundschulen mit frischem Obst und Gemüse

Eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung ist für das Wachstum und für den Lernerfolg von Kindern unerlässlich. Im Rahmen des EU-Schulobst- und –gemüseprogramms können Schüler an Grundschulen in jeder Woche an drei Tagen rund 100 g kostenlos frisches Obst oder Gemüse erhalten. Der Soziale Ökohof ist vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als Lieferant zugelassen worden. Im Umkreis von Papenburg nehmen bereits 18 Schulen an dem Schulobstprogramm teil.
Weitere Informationen über das Programm und die teilnehmenden Schulen Foto: A. Bamming